Tumor

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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Tumorbiologie
Martinistraße 52
20246 Hamburg

Im Laufe unseres Lebens entarten mehrere tausend Zellen, was in den meisten Fällen jedoch nicht zum sogenannten malignen Tumor, oder ‚Krebs‘, führt. Tumore können häufig vom Immunsystem, zum Beispiel mittels T- Lymphozyten, als solche erkannt und eliminiert werden. Jedoch kennt die maßlos proliferierende Tumorzelle Wege, das Immunsystem zu umgehen und dieses sogar für sich selbst zu nutzen.

In der modernen Wissenschaft ist es von größter Bedeutung geworden, die zugrundeliegenden Mechanismen zu erforschen und die zweithäufigste Todesursache der Industrieländer bekämpfen zu können. Bereits heute gibt es für einige Krebsarten eine Krebsimmuntherapie, welche sich jedoch erst im Entwicklungsstadium befindet. Eine essentielle Rolle spielt auch die Früherkennung eines Tumors, da dieser im Stadium kurz nach der Entstehung am leichtesten zu bekämpfen ist.

Die auf der Plattform dargestellten Arbeitsgruppen beschäftigen sich vor allem mit der Forschung an einer Antikrebs- Immuntherapie und der Tumorimmunologie an sich, sowie der Früherkennung einer Tumorentstehung, als auch der grundliegenden Genetik. Des Weiteren beschäftigen sie sich mit der Weiterentwicklung der Proteomanalytik und damit verwandte Thematiken.