Persistenz von HIV Antigenen an folliculären dendritischen Zellen (FDC) der Lymphknoten therapierter Patienten

Prof. Dr. med. Paul Racz (Bernhard-Nocht-Institut, Abtg. für Pathologie)

FDC binden Antigene an ihrer Oberfläche an. Damit spielen sie bei der Antiköperbildung eine wichtige Rolle. Wir zeigten, dass Strukturproteine des HIV an FDC persistieren, auch wenn durch Therapie weder Viruslast im Blut noch HIV RNA an FDC nachweisbar ist. Die Proteine stammen wohl von vor der Therapie ab. Die HIV-neutralisierenden Antiköper, die bei den Patienten nachweisbar waren, sind wohl „historische“ Antikörper, gerichtet gegen HIV-Variante, die vor der Einführung der Therapie existierten.

Förderung: BMBFT

Kooperationspartner:

  • University of Maryland, Baltimore, USA
    Institute of Human Virology
    Prof. M. Popovic, Prof. Robert C. Gallo
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  • Universitätklinikum Hamburg-Eppendorf
    Ambulanzzentrum Infektiologie
    PD Jan van Lunzen
    Ambulanzzentrum Infektiologie
  • Infektionsmedizinisches Centrum, Hamburg
    Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Stellbrink
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