AescuLabor Hamburg GmbH

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AescuLabor Hamburg GmbH
Tel.: +49-40-3344116
E-Mail: info@aesculabor-hamburg.de
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AescuLabor Hamburg GmbH
Haferweg 36
22769 Hamburg

Unter dem Dach des AescuLabors finden Sie die Kompetenzen der besten Facharztlabore Deutschlands vereint. Mehr als 800 Mitarbeiter aus Klinik, Praxis, Wissenschaft und Forschung arbeiten für die Patientenversorgung in einem der größten und leistungsfähigsten Laborverbunde Deutschlands. Von A wie Allergiediagnostik bis Z wie Zytogenetik bieten wir Ihnen sämtliche Laboratoriumsleistungen aus einer Hand.

Immunologisches Diagnostiklabor

Dr. med. Thorsten Krieger
Tel.: +49-40-3344116-50
E-Mail:
thorsten.krieger@aesculabor-hamburg.de
Website

AescuLabor Hamburg GmbH
Haferweg 36
22769 Hamburg

Im immunologischen Diagnostiklabor wird die Funktionalität des Immunsystems überprüft. Dies betrifft entweder überschießende oder fehlgeleitete Immunantworten, wie sie bei Autoimmunerkrankungen und Allergien gefunden werden oder ausbleibende Immunreaktionen, wie sie bei Immundefekten häufig sind. Darüber hinaus kann ein Immunmonitoring im Verlauf unterschiedlicher Erkrankungen wie z.B. HIV-Infektion, Tumorerkrankungen und Transplantation durchgeführt werden. Im Rahmen vergeblicher in vitro-Fertilisationen bei ungewollter Kinderlosigkeit werden Verträglichkeitsuntersuchungen des Immunsystem zwischen Vater und Mutter angeboten. Die häufigsten Untersuchungen für die Krankenversorgung sind:

Schwerpunkte:

  • humoraler Immunstatus: Funktionstestung des Komplementsystems, qualitative und quantitative Antikörperbestimmungen einschließlich ihrer Subklassen und deren Leichtketten, Freie Leichtketten
  • zellulärer Immunstatus: Lymphozytenphänotypisierung, B-Zell-Reifungstest, B-Zell-Differenzierung bei onkologischen Fragestellungen, Lymphozytenfunktionstest, Granulozytenfunktionstest
  • Auto-Antikörperdifferenzierung bei Autoimmunerkrankungen
  • Allergietestung: Spezifisches IgE, Mastzelldegranulationstest

Arbeitsgruppe Differenzierung und Charakterisierung von Autoantikörpern 

Der Nachweis von Autoantikörpern ist wegweisend für die Diagnostik von Autoimmunerkrankungen. Die Differenzierung, deren Spezifitäten erlaubt häufig die Zuordnung zu bestimmten Krankheitsbildern. Die Arbeitsgruppe befasst sich neben dem Nachweis bekannter Antikörper in Patientenproben mit der Identifikation neuer, bisher nicht charakterisierter Antikörper. Für diese Antikörper werden Tests etabliert und die Antikörper auf ihre klinische Wertigkeit in definierten Patientenkollektiven evaluiert. In der Autoantikörperdiagnostik zeigt sich eine große Schwankungsbreite zwischen einzelnen Diagnostiklaboren. In Kooperation mit anderen Gruppen wird an einem standardisierten Protokoll zur Diagnostik von Antinukleären Antikörpern (ANA) und deren automatisierten Abarbeitung gearbeitet.

Kooperationen mit der Universität Hamburg

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Immunologie
Prof. Dr. Friedrich Haag

Kooperation mit anderen Hochschulen

Technische Universität Dresden
Institut für Immunologie
Dr. Karsten Conrad

Fachhochschule Lausitz
Bio-,Chemie- und Verfahrenstechnik
Dr. Rico Hiemann

Kooperationen mit Institutionen

Gesellschaft zur Förderung der Immundiagnostik
Dr. Karsten Conrad; Prof. Dr. Ulrich Sack

European Autoimmunity Standardization Initiative (EASI)
Prof. Dr. Ulrich Sack (National Team Germany)

Kooperationen mit Firmen

Medipan GmbH
Dr. Dirk Roggenbuck

Technologien

Labor/Methoden

  • Indirekte Immunfluoreszenz
  • ELISA
  • LIA
  • Durchflusszytometrie

Ausstattung/Geräte

  • Fluoreszenzmikroskop
  • Photometer

Dienstleistungen

  • Diagnostik von Autoimmunerkrankungen
  • Diagnostik von Immundefekten
  • Diagnostik von Allergien
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Arbeitsgruppe Zelluläre Immunität 

Im immunologischem Speziallabor werden Leukozyten aufgrund ihrer unterschiedlichen Morphologie und Oberflächenmarker unterschieden. Hierbei können sowohl pathologische Vermehrungen einzelner Zellpopulationen, wie sie beispielsweise im Rahmen von Tumorerkrankungen beobachtet werden als auch Verminderungen von Zellpopulationen, wie z.B. bei HIV-Infektionen oder bei B-Zell-Reifungsdefekten (CVID, Hyper IGM-Syndrom) detektiert werden. Ferner können die T-Lymphozyten nach Mitogen- oder spezifischer Stimulation (z.B. Candida ) auf ihre Funktionalität hin untersucht werden.
Mit Granulozytenfunktionstests können die einzelnen Schritte der angeborenen Immunität (Migration, Phagozytose, oxidativer Burst) überprüft werden. Ein immunologisches Monitoring, z. B. nach Transplantation oder Immunstimulation, z.B. bei chronischer Hepatitis B-Virus-Infektion kann sowohl durch Überprüfung der Leukozytenfunktion als auch durch Immunsuppressiva-Monitoring (Dr. Wohlers) erfolgen. Im LCT können präformierte Anti-Lymphozyten AK nachgewiesen werden. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, neue Erkenntnisse aus der immunologischen Grundlagenforschung in die medizinische Diagnostik einzubringen und zu evaluieren.

Kooperationen mit der Universität Hamburg

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Immunologie
Prof. Dr. Friedrich Haag

Kinderklinik
Prof. Dr. Rainer Ganschow

Kooperationen mit Firmen

Onkologikum Frankfurt
Dr. Thomas Nebe

Technologien

Methoden/Labor

  • Durchflusszytometrie
  • Fluoreszenzmikroskopie
  • Durchlichtmikroskopie
  • Massenspektometrie ( Dr. Wohlers )
  • Lymphozytencytotoxizitätstests
  • Duchflusszytometer FC500 (fünf Farben )
  • Mikroskop Durchlicht/Polarisation/Fluoreszenz
  • Massenspektrometer

Dienstleistungen

  • Quantitative und qualitative Bestimmung von Leukozyten und deren Funktion, einschließlich Lymphozytenphänotypisierung und Granulozytenfunktionstests Lymphozytencytotxizitätstests z. B. nach frustranen in vitro -Fertilisationen.
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Publikationen 

  • Sack U, Conrad K, Csernok E, Frank I, Hiepe F, Krieger T, Kromminga A, Landenberg P, Messer G, Witte T, Mierau R: Autoantibody detection using indirect immunofluorescence on HEp-2 cells Ann N Y Acad Sci. 2009 in press.
  • Krieger T: Celiac disease update - deamidated gliadin antibodies facilitate diagnosis Med Welt 2009;60:83-86.
  • Hiemann R, Büttner T, Krieger T, Roggenbuck D, Sack U, Conrad K:Challenges of automated screening and differentiation of non-organ specific autoantibodies on HEp-2 cells. Autoimmun Rev. 2009 Feb. 24.
  • Krieger T: Regulative T-Lymphozyten -Grundlagen, pathogenetische Bedeutung und patentielle diagnostische Anwendungen &.Immundiagnostische Meeting Dresden 7-9 Okt. 2008.
  • Sack U, Conrad K, Csernok E, Frank I, Haass M, Krieger T, Seyfarth M, Schlosser U, Schmidt RE, Witte T: Standardization of autoimmune diagnostics in Germany: activities of the German group in the European Autoimmune Standardization Initiative. Ann N Y Acad Sci. 2007 Aug.;1109:31-6.
  • Hempp C, Haag F, Koch-Nolte, Krieger T (2007): Identification of two new autoantigenes in patients with high titers of antinuclear antibodys using protein macroarray technology. In: From Etiopathogenesis to the Predictionof Autoimmune Diseases: Relevance of Autoantibodies. Autoantigens, Autoantibodies, Autoimmunity 5:551-561.
  • Wulff H, Krieger T, Krüger K, Stahmer I, Thaiss F, Schäfer H, Block A: Cloning and characterization of an adenoviral vector for highly efficient and doxycycline-suppressible expression of bioactive human single-chain interleukin 12 in colon cancer. BMC Biotechnol. 2007 Jun 26;7:35.
  • Schrepfer S, Deuse T, Koch-Nolte F, Krieger T, Haddad M, Schäfer H, Pelletier MP, Robbins RC, Reichenspurner H: FK778 in experimental xenotransplantation: a detailed analysis of drug efficacy J Heart Lung Transplant. 2007 Jan.; 26(1):70-7.
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