Autoimmunität

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. rer. nat. Gisa Tiegs
Tel.: +49 40-7410-58731
E-Mail: g.tiegs@uke.de
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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentrum für Innere Medizin; Experimentelle
Immunologie und Hepatologie
Martinistraße 52
20246 Hamburg

Das Immunsystem schützt unseren Körper vor Infektionen und malignen Erkrankungen, bei fehlerhafter Regulation kann es aber auch ursächlich am Krankheitsgeschehen beteiligt sein. Generell sollte jedoch eine zentrale Immuntoleranz innerhalb des Körpers bestehen, das heißt, dass körpereigene Bestandteile nicht, fremde Partikel jedoch stark bekämpft werden.

Fällt ein Defekt in der Regulation des Immunsystems an, kann es passieren, dass Immunzellen körpereigenes Gewebe als fremd erkennen und dieses bekämpfen. Solch eine Reaktion wird Autoimmunreaktion genannt. In Folge dessen kommt es zu einer Entzündungsreaktion und somit zu Schädigungen des eigenen Körpers.

Unten aufgelistete Arbeitsgruppen haben ein gemeinsames Interesse an den Mechanismen, dem Krankheitsmuster und der Therapie von immunologisch bedingen Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen beispielsweise der Leber. Einer der Schwerpunkte liegt in der Erforschung der Immunpathogenese, wobei hier die zellvermittelte Immunantwort auch grundliegend zur Forschung genutzt wird. Die Charakterisierung neuer Autoantigene stellt ein weiteres Ziel der Arbeitsgruppen dar.